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Vorwärts mit Schlägel und Eisen
Über Jahrhunderte hinweg arbeiteten Bergleute mit einfachen Handwerkzeugen wie Schlägel und Eisen, um sich ihren Weg durch das harte Gestein zu bahnen. Oft gelang es ihnen, während einer ganzen Schicht nur wenige Zentimeter voranzukommen. Die gekreuzten Werkzeuge wurden zum Sinnbild des Bergbaus. Bis heute stehen sie für das handwerkliche Können, die körperliche Kraft und die Ausdauer, die die Arbeit tief unter Tage erforderte.
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Für viele Jahrhunderte standen den Bergleuten nur einfache Werkzeuge zur Verfügung. Dennoch nutzten sie diese mit großer Geschicklichkeit und Effizienz. Die eigentliche Vortriebsarbeit erfolgte mit Schlägel und Eisen. Im Bergwerk Jeremias Glück gelang es den Bergleuten mit diesen beiden Werkzeugen, pro Schicht lediglich drei bis zehn Zentimeter Gestein abzutragen.
Die gekreuzten Werkzeuge – Schlägel und Eisen – sind bis heute das bekannteste Symbol des Bergbaus. Wer einmal gesehen hat, wie mühsam ein Stollen allein mit diesen einfachen Werkzeugen in den Fels getrieben wurde, kann die enorme Leistung der Bergleute ermessen.
Bei der Arbeit setzte der Bergmann die Spitze des Eisens mit einer Hand an das Gestein. Mit der anderen schlug er den Schlägel kraftvoll auf das Eisen, um Stück für Stück den Fels zu lösen. Bis zu 15 Eisen nahm ein Bergmann mit in seine Schicht. Sie wurden an seinem Schultergurt getragen. Nach der Arbeit brachte man die stumpf gewordenen Eisen zur Grubenschmiede, wo sie wieder geschärft wurden. Häufig blieben der Schlägel und ein benutztes Eisen nach Schichtende im Bergwerk zurück – als Glücksbringer für den nächsten Arbeitstag.
Neben Schlägel und Eisen kam auch die Keilhaue zum Einsatz. Mit ihrer spitzen Schneide eignete sie sich besonders zum Lösen weicherer Gesteinsschichten. Da beim Ausholen mit dem Werkzeug viel Bewegungsraum benötigt wurde, mussten die Bergleute stets ausreichend Abstand zueinander halten, um Verletzungen zu vermeiden.