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Schätze des Berges

Der Bergbau prägt die Geschichte der Menschheit seit der Antike. Schon früh begannen die Menschen, Rohstoffe wie Kupfer, Gold und Silber aus der Erde zu gewinnen. Im Raum Saalfeld reichen die Anfänge des Bergbaus bis in die Bronzezeit zurück. Über viele Jahrhunderte hinweg entwickelte sich die Region zu einem bedeutenden Abbaugebiet für Kupfer, Silber, Eisen und weitere wertvolle Bodenschätze.

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Kupfer, Gold und Silber gehören zu den ersten Metallen, die der Mensch nutzte. Bereits im Alten Ägypten und in Mesopotamien wurden diese Rohstoffe gewonnen und verarbeitet.

Die Suche nach Bodenschätzen begann zunächst an der Erdoberfläche. Sichtbare Gesteins- oder Erzvorkommen – sogenannte Ausbisse – gaben Hinweise darauf, wo sich das Graben nach wertvollen Erzen lohnen könnte. Besonders häufig traten solche Ausbisse an steilen Berghängen zutage. Später lernten die Bergleute sogar, anhand bestimmter Pflanzen auf Erzlagerstätten im Untergrund zu schließen.

Auch rund um Saalfeld reicht die Geschichte des Bergbaus bis in die Bronzezeit zurück. Zwischen etwa 2200 und 1200 vor Christus wurde hier Kupfererz abgebaut. Vom Mittelalter bis zum Dreißigjährigen Krieg stand vor allem die Suche nach Silber im Mittelpunkt. Der Abbau von Kobalt-, Kupfer- und Eisenerz wurde bis weit ins 19. Jahrhundert fortgeführt.

Darüber hinaus spielte Schwerspat eine wichtige Rolle. Der Rohstoff wurde unter anderem für die Papierherstellung und zur Produktion von Farbpigmenten für Hausfassaden verwendet. Noch heute wird in der Maxhütte Unterwellenborn bei Saalfeld Eisenerz verhüttet – ein Zeugnis der langen bergbaulichen Tradition der Region.

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