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Tanz der Moleküle
Die beeindruckende Farbenvielfalt der Feengrotten verdankt sich den gelösten Mineralien in unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Das Wasser, das von der Decke tropft, enthält zahlreiche chemische Elemente und Moleküle, die sich zu festen Mineralen verbinden können.
An diesem Molekületisch können Sie Ihr eigenes Mineral zusammensetzen – wie bei einem Puzzle. Nehmen Sie ein Teil aus der Wasserwolke heraus; die dazugehörigen Elemente und Moleküle folgen automatisch. Sobald alle Teile richtig zusammengesetzt sind, erscheinen weitere Informationen und Abbildungen zu dem entstandenen Mineral.
Viel Spaß beim Entdecken und Zusammensetzen der Mineralien!
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„Ein Bergmann ohne Licht ist ein armer Wicht.“
So lautet ein altes deutsches Sprichwort. Es bringt auf den Punkt, dass Bergbau ohne Beleuchtung schlicht unmöglich wäre. Seit den Anfängen des Bergbaus haben technische Entwicklungen über viele Jahrhunderte hinweg die Art und Weise, wie Licht unter Tage erzeugt und genutzt wurde, kontinuierlich verbessert.
Die erste künstliche Lichtquelle in der Stein- und Bronzezeit war die Kienfackel – ein harzreiches Stück Holz, das beim Verbrennen hell leuchtet. In der Antike fertigte man Öllampen aus Ton, die meist mit tierischem Fett, vor allem Rindertalg, befüllt wurden.
Im Mittelalter entstanden Lampen, wie sie auch im Bergwerk Jeremias Glück verwendet wurden. Diese offenen oder geschlossenen Grubenlampen bestanden aus Ton, Messing oder Eisen. Als Brennstoff dienten Talg oder Öl, das aus den Samen des Rübsens – einer mit dem Raps verwandten Pflanze – gewonnen wurde.
Die Grubenlampen waren mit einem stabilen Haken ausgestattet. Damit konnten die Bergleute ihre Lampe am Grubenausbau oder an ihrer Kleidung befestigen. So blieben beide Hände frei, um in den Stollen und Schächten sicher arbeiten zu können.