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Im verlassenen Bergwerk

Nachdem der Bergbau eingestellt worden war, verwandelte die Natur die verlassenen Stollen nach und nach in die farbenprächtigen Feengrotten. Wasser, Sauerstoff und gelöste Mineralien schufen im Laufe der Zeit die einzigartigen Tropfsteine und Gesteinsformationen, für die die Höhlen heute bekannt sind.

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Im Laufe der Jahrhunderte entstanden an den Decken und Wänden des verlassenen Bergwerks farbenprächtige Tropfsteine und Gesteinsformationen.

Den Ruf der Feengrotten als die farbenreichsten Schaugrotten der Welt verdanken sie der außergewöhnlichen Vielfalt an Mineralien im Gestein. Nachdem der Bergbau eingestellt worden war, konnte die Natur ungestört eine neue unterirdische Welt erschaffen. Eine Reihe chemischer Prozesse im Inneren des Bergwerks bildet die Grundlage dieses Naturwunders.

Wasser und Sauerstoff dringen in das Bergwerk ein und setzen verschiedene Prozesse der chemischen Verwitterung in Gang. Dabei entsteht Schwefelsäure, die Eisen, Phosphate und weitere Mineralstoffe aus dem Gestein löst. Diese gelösten Stoffe verbinden sich anschließend zu neuen Mineralen. Auf diese Weise entsteht auch das Mineral Diadochit – der wichtigste Baustein der Tropfsteine in den Feengrotten. Aus ihm bilden sich die zahllosen Stalaktiten, die von der Decke herabwachsen, ebenso wie die Stalagmiten, die vom Boden emporwachsen.

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